
Workshop:
Freund oder Feind?– KI und mentale Gesundheit
Workshop für Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren
Infos
Workshop: Freund oder Feind? – KI und mentale Gesundheit
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des Alltags junger Menschen. Ob ChatGPT, Snapchat AI, TikTok-Algorithmen oder andere KI-Anwendungen – Jugendliche nutzen künstliche Intelligenz zum Lernen, zur Unterhaltung, für kreative Ideen und zunehmend auch, um persönliche Fragen, Probleme oder Gefühle zu besprechen.
Doch was passiert, wenn eine KI nicht mehr nur ein praktisches Werkzeug ist, sondern zum Gesprächspartner wird? Kann KI unsere mentale Gesundheit unterstützen – oder besteht die Gefahr, dass sie echte Beziehungen und menschliche Unterstützung zunehmend ersetzt?
Im Workshop „Mensch oder Maschine? – KI und mentale Gesundheit“ setzen sich Jugendliche intensiv mit diesen Fragen auseinander. Sie erfahren auf verständliche Weise, wie Künstliche Intelligenz funktioniert, warum KI oft erstaunlich menschlich wirkt und welche Chancen, aber auch welche Grenzen und Risiken damit verbunden sind.
Dabei geht es unter anderem darum, wie KI beim Lernen, bei der Organisation des Alltags, bei Prüfungsstress oder beim Sortieren von Gedanken unterstützen kann. Gleichzeitig wird kritisch hinterfragt, wann aus hilfreicher Unterstützung eine Abhängigkeit entstehen kann und warum KI kein Ersatz für menschliche Beziehungen oder professionelle Hilfe ist.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen von KI auf unser Denken und unsere sozialen Beziehungen. Was passiert, wenn wir immer häufiger KI Entscheidungen für uns treffen lassen, Texte schreiben, Probleme lösen oder Antworten formulieren? Welche Fähigkeiten trainieren wir dadurch weniger – und was gewinnen wir gleichzeitig an Zeit und Unterstützung?
Auch aktuelle Themen wie Deepfakes, Algorithmen, Manipulation und Datenschutz werden aufgegriffen. Jugendliche lernen, digitale Inhalte kritisch zu hinterfragen und bewusster damit umzugehen.
Besonders wichtig ist dabei die Frage nach der Beziehung zwischen Mensch und Maschine: Kann eine KI wirklich mitfühlen? Kann sie ein Freund sein? Und was unterscheidet eine KI von einem echten Menschen, der zuhört, widerspricht, mitfühlt und Verantwortung übernimmt?
Der Workshop verbindet Medienbildung, Prävention und mentale Gesundheit. Durch Diskussionen, Fallbeispiele, Reflexionsübungen und alltagsnahe Situationen werden die Jugendlichen dazu angeregt, ihre eigene Nutzung von KI zu hinterfragen und persönliche Strategien für einen gesunden Umgang zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht dabei kein „KI ist gut“ oder „KI ist schlecht“, sondern eine zentrale Frage:
Wie können wir KI nutzen, ohne dabei unsere Selbstständigkeit, unser kritisches Denken und unsere echten Beziehungen zu verlieren?
Ziele
Die Jugendlichen sollen:
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verstehen, wie Künstliche Intelligenz grundsätzlich funktioniert,
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Chancen und Risiken von KI erkennen,
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die eigene Nutzung und den eigenen Umgang mit KI reflektieren,
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Manipulation und digitale Beeinflussung besser erkennen,
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Datenschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Informationen verstehen,
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kritisches Denken und eigenverantwortliches Handeln stärken,
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den Wert echter sozialer Beziehungen und persönlicher Kommunikation bewusst wahrnehmen und
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einen persönlichen „KI-Kompass“ für einen gesunden Umgang mit digitalen Technologien entwickeln.
Zielgruppe: Jugendliche von 13–18 Jahren
Dauer: 3 Unterrichtseinheiten (150 Minuten)
Denn die entscheidende Frage ist nicht, ob wir KI nutzen – sondern wie wir sie nutzen.
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